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Das Auto abschleppen lassen

Im Grunde kann man in Wien ganz hervorragend auch ohne Auto leben. Die Verkehrsbetriebe sind fast flächendeckend im Einsatz und haben kundenfreundliche Betriebszeiten und Intervalle. Außerdem sind sie sehr pünktlich und verlässlich. Trotzdem gibt es auch in Wien gute Gründe, auf das eigene Auto zu setzen. Große Einkäufe sind mit der Straßenbahn ein Problem. Auch wenn man Kinder hat, ist man mit dem Auto flexibler und hat kann Kinderwagen und Wickeltasche bequem verstauen. Es gibt also gute Gründe auch in einer Millionenstadt ein Auto zu besitzen. Lt. Statistischem Jahrbuch der Stadt gab es im Jahr 2020 in Wien 718.819 PKWs, 93.341 Motorräder und Mopeds und 77.725 LKWs und Zugmaschinen. Für ihre Fahrzeuge stehen den Wienerinnen und Wienern 2.880 Kilometer Straßen zur Verfügung. An den 189 Tankstellen in Wien wurden 2020 reichlich Benzin und Diesel verkauft. Schon 2015 wurden in Österreich 78 Milliarden Personenkilometer mit dem Auto zurückgelegt. Zwei Drittel aller Arbeitswege fährt man mit dem Auto. Aber auch das zuverlässigste Fahrzeug kann seinen Besitzer einmal hängen lassen. Dann muss man das Auto abschleppen lassen. Aber wie stellt man das am besten an?

Mein Auto

Neben dem Wohnraum stellt das Auto für die meisten Menschen die größte Investition dar. Neben der reinen Anschaffung muss man aber auch den Betrieb, also den Verbrauch, die Wartung und allfällige Reparaturen bezahlen. Treibstoff, Reifen, Autoreinigung und regelmäßige Inspektionen können ordentlich ins Geld gehen. Trotzdem sind die Investitionen wichtig. Nur ein gewartetes Auto sorgt für Verkehrssicherheit und verhindert Unfälle und Pannen. Aber auch die beste Wartung und Pflege ist keine Garantie für einen dauerhaft störungsfreien Betrieb. Ein Nagel in der Lauffläche, ein verstopfter Filter, oder ein geplatzter Schlauch und schon fährt das Auto nicht mehr. Schafft man es nicht rechtzeitig in die Werkstatt, dann ist Not am Mann.

Das Auto abschleppen lassen auf vielove.at
Ein Pannenstreifen ist eine gute Voraussetzung. Auf der Wiener Südost Tangente fehlt er durchgängig

Parken verboten

Wien bemüht sich darum, die Anzahl der Autofahrten zu reduzieren. Eine der Maßnahmen dazu, sind flächendeckende Kurzparkzonen. Mit März 2022 darf man in Wien nur im eigenen Bezirk und nur mit Parkpickerl länger als zwei Stunden parken. In allen anderen Bezirken besteht zwischen 9 und 22 Uhr Kurzparkzone. Die maximale Parkdauer beträgt dann zwei Stunden. Hat man eine Panne, dann kann das schnell unangenehm werden. Ist man Mitglied in einem Autofahrerclub, dann kann man sich an diesen wenden. ÖAMTC und ARBÖ bieten auch einen Pannendienst inklusive Abschleppdienst an. Ist man kein Mitglied, dann muss man sich an einen privaten Abschleppdienst in Wien richten. Besonderes Augenmerk muss man dann auf die rasche Verfügbarkeit legen. Nach zwei Stunden bekommt man, zumindest theoretisch, ein Problem.

Gefahr im Verzug

Besonders dramatisch ist es, wenn die Panne auf der Autobahn, oder auf der Zufahrt passiert. Hier ist man rasch ein Verkehrshindernis und läuft Gefahr, von einem anderen Fahrzeug übersehen zu werden. Das Warndreieck vorschriftsgemäß aufzustellen, kann auf der Autobahn lebensgefährlich sein. Auch hier geht es auf Zeit. Muss man das Auto abschleppen lassen, weil es auf der Autobahn steht, oder an einer Engstelle den Verkehr behindert, muss der Abschleppdienst flexibel und rasch verfügbar sein. Nur so kann man Folgeprobleme und etwaige Kosten durch einen Feuerwehr- oder Polizeieinsatz verhindern.

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Das Warndreieck soll andere Verkehrsteilnehmer auf die Panne aufmerksam machen. Auf dicht befahrenen Straßen ist es gefährlich, es aufzustellen

Überstellungen

Aber nicht immer ist eine Panne die Ursache dafür, dass das Auto abgeschleppt werden muss. Es gibt auch viele andere Situationen, in denen man nicht unbedingt unter Zeitdruck steht, aber einen Abschleppdienst braucht. Es gibt sehr viele Fahrzeuge, die unangemeldet in Garagen stehen. Entweder, weil man sie für eine Weile abgemeldet hat, um Geld zu sparen, oder weil man kein Geld für eine notwendige Reparatur ausgeben wollte. Andere Autos wurden für den Sohn, oder die Tochter aufgehoben und wieder andere sind ein klassisches Bastelprojekt für die Pension. Oldtimer sind sehr beliebt, müssen aber oft erst restauriert, oder zumindest gewartet werden, bevor sie angemeldet werden können. Will man ein solches Auto zur Werkstatt bringen, hat man ein Problem. Auch wenn es noch fahrtauglich ist, darf man damit nicht am Straßenverkehr teilnehmen. Ohne Pickerl kann man es nicht anmelden und ohne Anmeldung kann man nicht in die Werkstatt. Die Lösung für das Problem ist ein Autotransport.

Vorsicht vor Betrügern

Allerdings muss man bei Abschleppdiensten immer auf der Hut sein. Ähnlich wie Schlüsseldienste, die mit horrenden Preisen und fragwürdigen Praktiken immer wieder in die Schlagzeilen kommen, nützen auch manche unseriöse Abschleppdienste die Notlage der Kunden aus. Sitzt man plötzlich in einem defekten Auto, das den Verkehr behindert und fürchtet, dass jeden Moment ein nachfolgendes Fahrzeug auffährt, ist das eine Ausnahmesituation. Im Vordergrund steht, dass das Auto und natürlich auch man selbst aus der Gefahrenzone gebracht wird. Man sucht sprichwörtlich um jeden Preis Hilfe. Schwarze Schafe wissen das und nützen die Notsituation schamlos aus. Sie helfen schnell und unbürokratisch, nur um danach eine überzogene Rechnung, voller Sonderposten und Nebengebühren zu stellen.

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Autos abzuschleppen ist keine Raketenwissenschaft. Kennt man alle Fakten, dann lässt sich auch der Preis berechnen

Besonnen bleiben

Ein erfahrenes Umzugsunternehmen ist in der Lage, die Kosten für einen Transport einzuschätzen. Faktoren wie die Größe und das Gewicht des Fahrzeugs, der Zustand und die Fahrstrecke reichen normalerweise aus, um einen Kostenvoranschlag zu erstellen. Dank Smartphone kann man auch eine schriftliche Bestätigung verlangen, bevor man den Auftrag vergibt. Lässt man das Fahrzeug direkt zum Mechaniker schleppen, lohnt sich auch eine Anfrage in der Werkstatt. Oft verfügen diese auch über einen Abschleppwagen. Ob er verfügbar ist und welche Kosten dadurch entstehen, muss man ebenfalls vorab klären. In jedem Fall sollte man klären, ob man das Fahrzeug direkt zur Werkstatt bringen lassen kann. Ansonsten braucht man einen Parkplatz, auf dem das Auto längere Zeit parken kann.

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Wertvolle Oldtimer brauchen besondere Behandlung beim Autotransport. Profis kennen jeden Handgriff und können so Beschädigungen weitgehend vermeiden

Profis am Werk

Ein Auto abzuschleppen, sieht sehr leicht aus. Allerdings gibt es viele Möglichkeiten, Fehler zu machen. Ein seriöser Abschleppdienst bietet immer auch eine Versicherung mit an. Auch das sollte bereits vor dem Auftrag geklärt werden. Kleine Kratzer, oder Dellen, können schnell passieren. Im schlimmsten Fall kann sogar der Abschleppwagen selbst in einen Unfall verwickelt werden. In jedem Fall lohnt es sich, sich vor der Auftragsvergabe über alle Leistungen und den Preis zu einigen. Für seriöse Abschleppunternehmen sind klare Konditionen und transparente Preisgestaltung ganz normal. Wird am Telefon bereits behauptet, dass der Preis erst vor Ort kalkuliert werden kann, ist das ein klares Zeichen dafür, dass der Anbieter unseriös ist. Macht man klare Angaben und kann alle Fragen eindeutige beantworten, ist es kein Problem, einen Gesamtpreis, oder zumindest einen seriösen Preisrahmen anzugeben.

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